Der Steinkohlenbergbau wurde für die Entwicklung
Gladbecks zur bestimmenden Antriebskraft. 1873 begannen die Arbeiten an
der ersten Schachtanlage unweit des alten Dorfkerns.
- Streb mit “Deutschem Türstock”
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- Ein Blick in den Raum Arbeitswelt der Bergmanns
Die Arbeitsbedingungen unter Tage waren geprägt von großen körperlichen
und vielfältigen anderen Belastungen. Der Nachbau des Strebs mit “Deutschem
Türstock” soll eine vage Ahnung von der Maloche unter Tage in
der Frühphase der Industrialisierung vermitteln.
Gehen Sie in den Streb und lesen Sie die dort aufgehängten Beschwerden
Gladbecker Bergleute. Sie werden staunen!
Eine große Prismenwand stellt optisch die in ihrer Größe
eindrucksvollen und mit ihren Förderrädern symbolisch das Revier
repräsentierenden fünf Gladbecker Zechen dar. Belegschaftsfotos
aus der Zeit bis zum ersten Weltkrieg vermitteln bei genauer Betrachtung
dir präzise Abgrenzung der einzelnen Arbeitsbereiche im Bergbau.
Die Zusammensetzung der Belegschaften war bunt durcheinandergewürfelt:
Schlesier, Ostpreußen, Polen, Slowenen, Holländer, Steiermärker
und Angehörige vieler anderer Landsmannschaften arbeiteten neben den
Söhnen der wenigen in Gladbeck seit Jahrhunderten ansässigen
Familien. Diese aus halb Europa gekommenen Arbeiter bildeten bei enorm
hoher Fluktuation den Grundstock einer neuen Gladbecker Einwohnerschaft.